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oben: Josef von Ah - Jonny Obertüfer - Hans Zumstein - Ruedi Rymann mitte Josef Zimmermann - Hans Müller - Josef Halter - Edi Schrakmann Josef Berchtold - Hans Rymann - Josef Windlin unten Alfred Wolf - Peter Burch - Otto Abächerli - Edi Gasser - Felix Burch - Josef Kathriner
Gründung des Jodlerklubs Giswil Nach    der    Interessentenversammlung    in    der    Wirtschaft    Grossteil, anfangs     Januar     1960,     und     einer     Sitzung     des     zur     Gründung bestimmten     Komitees,     schritt     am     22.     Februar     1960     eine jodelbegeisterte     Sängerschar     zur     Gründung     des     Jodlerklubs. Gründungsstätte    war    das    Hotel    Krone,    das    auch    heute    noch Stammlokal   der   Jodler   ist.   Von   Anfang   an   war   man   darauf   bedacht, dem    Werk,    Ziel    und    Inhalt    zu    geben,    um    etwas    Dauerhaftes    zu schaffen.   So   erwartete   man   von   den   Mitgliedern   Kameradschaft, gesangliche    Eignung    und    ein    Auftreten    als    flotte    Bürger    und Kollegen.   Otto   Abächerli-Halter,   strebsam   und   zielbewusst,   steckte sich   als   erster   Präsident   die   Ziele:   Pflege   des   Jodelliedes   und   vor allem des Naturjuizes und dazu Geselligkeit und Kameradschaft. Einige   Auszüge   aus   dem   Gründungsprotokoll:   Tagespräsident:   Otto Abächerli-Halter,   Tagesaktuar:   Ruedi   Rymann.   Die   Traktandenliste beinhaltete   elf   Punkte.   Jedem   Sänger   wurden   vor   der   Versammlung Statuten       zur       Prüfung       zugestellt.       Auf       Antrag       eines Gründungsmitgliedes   wurde   die   Ausgabenkompetenz   des   Vorstandes von   Fr.   150.-   auf   Fr.   100.-   reduziert.   Als   Vorstandsmitglieder   wurden folgende    Kameraden    gewählt:    Otto    Abächerli    Halter,    Präsident; Ruedi    Rymann,    Aktuar;    Hans    Zumstein,    Kassier;    Josef    Windlin, Materialverwalter    und    Josef    Kathriner    als    Beisitzer.   Als    Dirigent konnte   der   junge   Lehrer   Edi   Gasser   gewonnen   werden,   der   bereits   in Lungern    den    Männerchor    musikalisch    leitete.    Die    Gesangsproben wurden   auf   den   Montagabend   festgesetzt   und   bis   heute   wurde   dieser Tag   für   die   Proben   beibehalten.   Unter   «Verschiedenes»   munterte   der frischgebackene   Dirigent   die   Sänger   auf,   vollzählig   und   pünktlich   zu den   Proben   zu   erscheinen,   damit   die   gesteckten   Ziele   bald   erreicht werden   können.   Ein   Mitglied   machte   die   Anregung,   die   gelernten Jodellieder    und    Juiz    nicht    einfach    planlos    in    den    Wirtschaften «herumzusingen».    Dadurch    verlören    die    Melodien    an    Wert,    was sicher   zu   bedauern   wäre.   Alle   Gründermitglieder   waren   sich   von Anfang   an   bewusst,   dass   es   für   die   ersten   Jahre   viel Ausdauer,   Fleiss und   Einsatz   brauchen   wird,   um   in   Zukunft   gut   dastehen   zu   können. Von Anfang   an   war   auch   immer   eine   Delegation   der   Schwingersektion Giswil   dabei,   welche   den   jungen   Klub   mit   Rat   und   Tat   unterstützte. Bereits   um   22.30   Uhr   konnte   der   Jodlerpräsident   die   Versammlung schliessen.
Im   weitern   waren   Interessenten   anwesend,   die   sich   jedoch   nicht   für ein   aktives   Mitsingen   entschliessen   konnten,   oder   die   nur   ein   paar Proben besuchten: - Ambiel Hans, Pirmins, Rüteli - Berchtold-Berchtold Alois,'Waldegg - Costa-Fedier Hans, Ei - Durrer-Mathis Hans, Bildhauer - Eberli-Eberli Hans, Kretzacher - Enz Alois, jun., Chälen - Halter-Anderhalden Hans, Spechtsbrenden - Halter-Enz Heinrich, Wirtschaft, Grossteil Letztere    versprachen    aber    dem    jungen    Verein    ihre    tatkräftige Unterstützung. Bereits   im   März   1960   meldete   der   Jodlerklub   seine   Mitgliedschaft beim   Zentralschweizerischen   Jodlerverband   an,   um   baldmöglichst ein «mündiges» Mitglied der grossen Jodlerfamilie zu werden. Der   initiative   Vorstand   befasste   sich   eingehend   mit   der Anschaffung einer   Tracht.   In   weiser   Voraussicht   entschied   man   sich   damals   schon für   eine   Obwaldner   Bluse,   Hut,   schwarze   Hose   und   weisses   Hemd mit   Flügel.   Bis   zum   Gründungskonzert,   das   auf   den   Januar   1961 angesetzt   wurde,   sollte   jedes   Mitglied   eine   Tracht   erhalten.   Mit   der Stickereiarbeit wurde das Frauenkloster in Sarnen beauftragt. Über     die     Mühen,     noch     im     Gründungsjahr     ein     Konzert     zu veranstalten, schreibt der Chronist Thade von Ah: «Das   Gründungskonzert   ist   Herzensanliegen   des   Jodlerklubs.   Aber die   Theatergesellschaft   erhebt   schon   den   Anspruch   auf   die   Bühne im    Herbst    für    ihre    Interessen.    Damit    zieht    für    diesmal    der Jodlerklub     den     Kürzeren     und     verschiebt     den     Termin     des Gründungskonzertes   auf   den   Januar   1961.   Die   Ortsvereine   sollen dahin    orientiert    werden,    dass    in    Zukunft    der    Jodlerklub    die Herbstzeit für seine traditionellen Darbietungen vorsieht»